Der Ofenbaumeisterbetrieb „Chiemsee Öfen“ verwandelt die kalte in die Lieblings-Jahreszeit. Vor einem individuellen, ansprechend gestalteten Kamin wird´s automatisch warm ums Herz.

Offenes Feuer übt seit jeher eine ungemeine Faszination auf uns Menschen aus. Diente es vor Urzeiten dem blanken Überleben – indem es wilde Tiere fernhielt, die Nahrung bekömmlicher und strenge Winter erträglicher machte – haben wir die Flammen heutzutage domestiziert. In Kaminen prasselnde Feuer verschaffen unseren Wohnräumen jene Wärme und Behaglichkeit, die Herbst und Winter missen lassen. Mit den Worten von Christian Buchfellner: „Bei der Anschaffung eines Kaminofens steht der pyromanische Gedanke im Vordergrund.“ Diesen Gedanken nicht nur Wirklichkeit, sondern zu einem optisch wie haptisch unvergleichlichen Genuss werden zu lassen, hat sich der Gründer der „Chiemsee Öfen“ zur Aufgabe gemacht.

Fast 14 Jahre gibt es den Ofenbaumeisterbetrieb schon. Angefangen hat Buchfellner mit einem Partner in Grabenstätt am Chiemsee. Vertrieb das Duo anfangs noch von Zuhause aus auf Messen entdeckte Öfen, verlangte das feine Gespür und der damit einhergehende Erfolg schnell nach einer stationären Ausstellung. Angesiedelt in Prien am Chiemsee sollte der Standort jedoch nur für kurze Zeit existieren. Schon nach zwei Jahren erschallte der Ruf aus dem „werkhaus“, jenem in Raubling bei Rosenheim ansässigen Gebäude, in dem sich ausnahmslos ausgewählte Gewerke hochwertiger Handwerks- und Einrichtungskunst unter einem Dach versammeln. „Das war für uns ein Ritterschlag“, erinnert sich der inzwischen alleinige Geschäftsführer Buchfellner.

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Fotos: Andreas Jacob & focus

Chiemsee Öfen: Für jede Wohnraumsituation passend

Der durch die aktuelle Ausstellung schlendert, wird allerdings feststellen: Die exklusiven Kaminöfen renommierter Hersteller sowie die nach Kund*innenwunsch individuell gebauten Öfen stehen auch dem werkhaus mehr als nur gut zu Gesicht. Eine klassische Win-win-Situation. Die wahren Gewinner*innen sind aber natürlich die, die sich einen maßgeschneiderten Ofen von den Experten der Chiemsee Öfen bauen lassen. „Wir realisieren den technisch wie optisch perfekt zur Wohnraumsituation passenden Ofen“, verspricht Buchfellner. Die Leistungen umfassen dabei alle notwendigen Schritte: von der kompetenten Beratung über die professoionelle Planung bis zum fachgerechten Einbau und schließlich der Endabnahme durch den Kaminkehrer. Chiemsee Öfen geht dabei immer auf die speziellen Wünsche der Kund*innen sowie die wohnlichen Anforderungen ein.

Soll der Raum (oder gar das gesamte Haus) mithilfe des Ofens beheizt werden? Soll das Feuer zusätzlich eine Form der Beleuchtung darstellen? Oder geht es vordergründig um eine gemütliche Grundstimmung? Chiemsee Öfen findet die optimale Lösung. „Und das“, betont Buchfellner, „auch für Niedrigenergie- oder Passivhäuser!“ Dort gilt es, raumluftunabhängige Kaminöfen zu fertigen, die nicht zu stark aufheizen, aber trotzdem die Atmosphäre eines offenen, kontrollierten Feuers erzeugen. In diesem Zuge sei erwähnt, dass ab 2022 auch für Öfen, Kamine und hängende Kamine neue Auflagen im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie in Kraft treten. Eine Entwicklung, der Buchfellner gelassen ins Auge blickt, erfüllen sämtliche „Chiemsee Öfen“ die dann geforderten Normen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit doch längst.

Besonders stolz darf Buchfellner in seiner Funktion als Händler auf die in Südostoberbayern exklusive Kooperation mit der aus Frankreich stammenden, jedoch weltweit für feurige Furore sorgenden Kaminofenbau-Schmiede „Focus“ sein. Die Franzosen haben sich insbesondere mit ihren einzigartigen, freihängenden und um 360 Grad drehbaren Metall-Kaminen einen Namen gemacht. Vorzeigemodell und Klassiker zugleich ist der „Gyrofocus“, der über die Museen für Gegenwartskunst in Bordeaux und Grenoble 1998 schließlich ins Guggenheim Museum in New York gelangte, wo er seither als ein herausragendes Beispiel guten Designs präsentiert wird. Auch die Ofenbauer aus dem Hause Focus stellen sämtliche Passstücke ihrer Öfen und Kamine von Hand her und machen auf diese Weise jedes Modell zu einem Unikat. Etwaige Ängste, diese Kunstwerke könnten womöglich behördlichen Vorgaben widersprechen, kann Buchfellner im Keim ersticken: Obgleich außergewöhnlich, seien Focus-Öfen problemlos genehmigungsfähig und würden von seinen Fachmännern vom Anbringen des ersten Blechs über den Termin mit dem Kaminkehrer bis zum Premierenfeuer begleitet.

Fotos: Andreas Jacob & focus

Wem so ein Designer-Ofen zu exzentrisch erscheint, oder wessen Wohnsituation einen Holzofen verbietet, muss übrigens nicht auf das behagliche Gefühl von lodernden Flammen verzichten. Stark im Kommen sind gasbetriebene „Kaminöfen“, die sich rein optisch kaum vom Original unterscheiden, jedoch kein Holz verbrennen. Vorteil: Sämtliche „Nebenwirkungen“ eines Holzofens entfallen (Holz schleppen und lagern; Asche entfernen; Gefahr des Funkenflugs im Auge behalten), trotzdem entsteht die angenehme Atmosphäre sowie sogar Wärme eines Feuers – und das alles einfach auf Knopfdruck. „Mit unseren Effektöfen (Elektrokamine von Kalfire E-one als Hologramm-Feuer) lassen sich sogar Funkenflug und Glutbett imitieren“, sagt Buchfellner begeistert.

Eine saubere Lösung für Wohnräume, in denen Holz Tabu ist, oder für Institutionen wie Restaurants und Hotels, wo Gäste in den Genuss eines Kaminfeuers kommen sollen, ohne selbst Aufwand betreiben zu müssen beziehungsweise durch Unachtsamkeit die Einrichtung gefährden.

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