Höfer Kraftorte erschafft im Chiemgau und rund um Rosenheim Gärten, die gestalterisch überzeugen und wohltuend wirken.
Ein Garten kann vieles sein: Visitenkarte, Rückzugsort, Spielplatz, Bühne. In der Philosophie des Chiemgauer Gartenbau-Unternehmens Höfer Kraftorte ist ein Garten vor allem eines: ein Ort, der etwas mit den Menschen macht. „Irgendwann haben wir gemerkt, dass der Garten für viele unserer Kunden mehr ist als nur ein Bereich rund ums Haus“, sagt Gründer und Geschäftsführer Georg Höfer. „Das ist der Ort, an dem sie Kraft schöpfen.“
Aus dieser Beobachtung ist ein Anspruch geworden – und schließlich der Firmenname. Ein bewusst gewählter, der den Unterschied erklärt. Denn Höfer und sein Team wollen nicht einfach nur einer von vielen Gartenbaubetrieben sein. „Wir wollen, dass man schon im ersten Gespräch merkt: Da ist etwas anders.“
Was dieses „Anders“ konkret bedeutet, zeigt sich beim genaueren Hinsehen, beim Sich-Einlassen auf den zwar spirituell anmutenden, aber doch recht bodenständigen und vor allem pragmatischen Betrieb; und es kristallisiert sich sehr deutlich im Prozess der Zusammenarbeit heraus. Bei Höfer Kraftorte beginnt ein Projekt nicht mit Pflanzenlisten oder Materialienmustern, sondern mit einem ausführlichen Gespräch. Wer lebt hier? Was braucht dieser Mensch? Wie fühlt sich dieser Ort heute an – und wie soll er sich künftig anfühlen? „Die eigentliche Dienstleistung ist für mich nur die Folge daraus“, sagt Höfer. Diese Haltung ziehtsich durch alle Phasen: von der ersten Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung. Und sie erklärt auch, warum hier bewusst nicht alles in Stein gemeißelt wird. Ein Garten darf sich entwickeln – manchmal sogar schon während des Baus. „Wenn wir merken, dass ein Weg anders verlaufen sollte oder ein Platz mehr Wirkung hätte, wenn wir die ursprüngliche Planung anpassen, dann reagieren wir total flexibel.“
Mit sozialem und ökologischem Anspruch
Wer durch einen von Höfer Kraftorte gestalteten Garten geht, spürt sofort: Die haben nichts unbedacht gesetzt, nicht beliebig kombiniert. Ein gewisses Bewusstsein sticht sofort ins Auge: Naturstein statt Beton, Holz statt Verbundmaterial, Pflanzen aus heimischen Baumschulen, „Wir arbeiten so konsequent wie möglich mit Materialien, die hierher passen“, erklärt Höfer. Das bedeutet auch: wiederverwendete Steine, kurze Transportwege, kein Tropenholz, kein chemischer Pflanzenschutz. Nachhaltigkeit ist keine Bürde, schon gar nicht leeres Buzzword, sondern gelebte Grundlage und essentieller Teil der Philosophie. Wenn möglich fällt die Entscheidung bewusst gegen Lösungen, die ökologisch nicht vertretbar sind.
Dass Verantwortung für Höfer Kraftorte nicht am Gartenzaun endet, zeigt ein langjähriges Projekt, das dem Team besonders am Herzen liegt: Social Landscaping. Gemeinsam mit unterschiedlichen Partner:innen engagieren sich Mitarbeitende regelmäßig in sozialen und ökologischen Gartenbauprojekten, zum Beispiel in Südafrika, Sri Lanka oder Kolumbien. Dort entstehen unter oft einfachen Bedingungen neue Lebensräume, die weit mehr darstellen als Grünflächen: Orte der Begegnung, der Selbstversorgung und der Perspektive. „Das verändert den Blick; auf die eigene Arbeit, aber auch auf das, was wirklich zählt“, sagt Höfer. Zurück im Chiemgau fließt diese Erfahrung in jedes Projekt ein: als Bewusstsein für Ressourcen, als Wertschätzung für Natur – und nicht zuletzt als Haltung gegenüber den Menschen, für die diese Gärten entstehen.
Ein zentrales Element vieler Projekte ist Wasser, allerdings anders gedacht als im herkömmlichen Poolbau. Höfer Kraftorte plant und realisiert Naturpools und Schwimmteiche, die ohne Chlor auskommen und biologisch funktionieren. Das Ergebnis: klares Wasser, das nicht nur zum Baden, sondern sogar zum Trinken geeignet ist. Dazu kommen durchdachte Lichtkonzepte, die Insekten nicht behelligen, sowie Pflanzungen, die gezielt Lebensräume schaffen. „Viele Kunden wünschen sich heute wieder mehr Natur im Garten – Nistplätze, Vielfalt, echte Lebendigkeit“, sagt Höfer. Auf diese Weise entsteht jene Qualität, die man schwer messen, aber deutlich spüren kann: Gärten, die nicht nur funktionieren oder repräsentieren, sondern auf Körper und Seele wirken, ganz ohne Esoterik.
Über 200 Projekte hat das Team inzwischen realisiert. Viele davon sind keine Neubauten, sondern Umgestaltungen, also bewusste Entscheidungen von Menschen, die ihren Garten neu denken wollen. Mit mehr Zeit, mehr Ruhe und einem klaren Wunsch nach Qualität. Oft endet die Zusammenarbeit nicht mit der Fertigstellung. Ein Garten ist schließlich kein fertiges Produkt, sondern ein lebendiger Organismus. Er verändert sich, wächst, entwickelt neue Bedürfnisse, genau wie die Menschen, die ihn nutzen. „Im Idealfallbeginnt das gemeinsame Erlebnis schon vor dem Bau, setzt sich währenddessen fort und bleibt danach bestehen“, sagt Höfer. Das kennzeichnet vermutlich einen echten Kraftort – dass man ihn nicht einfach besitzt, sondern erlebt. Immer wieder aufs Neue.
Kontakt: www.hoefer-kraftorte.de

