Ein Kreuzworträtsel führt zu Geleebananen, ein Sommergespräch zu großen Fragen: Folge 45 unseres himmeblabla Podcasts bewegt sich mühelos zwischen Alltagskomik, Politik, Popkultur und der Suche nach dem Guten.

Während draußen der Sommer endgültig angekommen ist, suchen Catherine Faber und Christian Topel im Studio nach Kreuzworträtsel-Lösungen, testen Geleebananen, diskutieren über Zeitschriftenregale voller Airfryer-Hefte und stellen einmal mehr fest, dass die wirklich wichtigen Fragen des Lebens oft erstaunlich unscheinbar daherkommen. Zum Beispiel als rätselhafte Amphibie, die partout nicht in die vorgegebenen Kästchen passen will.

Endlich: die große Geleebananen-Verkostung

Dabei beginnt die Folge zunächst ganz bodenständig. Christian kämpft sich durch die heiße Produktionsphase des neuen himmeblau Magazins, berichtet von Sauna-Temperaturen im Auto und einer etwas angeschlagenen Penny Lane. Cathy jongliert zwischen Buchmesse-Vorfreude, vollen To-do-Listen und der Erkenntnis, dass moderne Zeitschriftenregale inzwischen nahezu jedes denkbare Spezialinteresse bedienen. Weil Glück bekanntlich manchmal nur eine Rätselfrage entfernt ist, landet schließlich ein Kreuzworträtselheft im Einkaufswagen – und entwickelt sich im Laufe der Folge zu einem unerwarteten Nebendarsteller.

Besonders lange mussten die Hörer:innen diesmal allerdings nicht auf die Auflösung einer anderen offenen Geschichte warten. Die legendären Geleebananen, die seit Wochen immer wieder Thema sind, schaffen es endlich ins Studio. Zwei vegane Varianten treten zum großen Geschmackstest an, werden fachkundig begutachtet, beschnuppert und verkostet. Das Ergebnis überrascht selbst Christian, der plötzlich feststellen muss, dass er vielleicht doch mehr Geleebananen-Typ ist, als er bislang dachte.

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Zwischen all dem sommerlichen Unsinn wird es aber auch ernst. Christian spricht über die jüngsten Entscheidungen des Europaparlaments in der Asylpolitik und darüber, wie schnell politische Debatten den Blick auf die Menschen verlieren können, um die es eigentlich geht. Cathy ergänzt Gedanken zu Flucht, Migration und medialer Berichterstattung. Es sind jene Momente, die himmeblabla immer wieder auszeichnen: wenn zwischen Gelächter und Geleebananen plötzlich Raum für Haltung entsteht.

Hambi bleibt, Viktor erfreut

Passend dazu drehen sich auch die „Subba Sachen“ der Woche um Zuversicht und Beharrlichkeit. Cathy empfiehlt den Instagram-Account von Viktor Haisch, der mit technischen Innovationen, Nachhaltigkeitsprojekten und guten Nachrichten bewusst einen Gegenpol zur täglichen Negativspirale setzt. Christian bringt die Nachricht mit, dass der Hambacher Forst dauerhaft geschützt wird – ein spätes, aber eindrucksvolles Beispiel dafür, dass Engagement und zivilgesellschaftlicher Einsatz tatsächlich etwas verändern können.

Im Schmankerl der Folge wird es schließlich kulturell. Cathy beschäftigt sich mit Goethes „Heidenröslein“ und der Frage, wie sich klassische Texte lesen, wenn man sie mit dem Blick von heute betrachtet. Mit Henriette Schreiners Song „Röslein Rot“ bringt sie eine moderne Antwort mit, die dem berühmten Röslein endlich eine eigene Stimme verleiht. Christian bleibt derweil der Liebe zum gedruckten Wort treu und stellt das Kindermagazin „DOT“ vor, das künftig auch im deutschsprachigen Raum erscheinen soll – hochwertig, werbefrei und angenehm entschleunigt in einer Zeit, die oft das genaue Gegenteil verlangt.

Mit Goethe in die Playlist

So wird Folge 45 einmal mehr zu dem, was himmeblabla am besten kann: ein Gespräch über die großen und kleinen Dinge des Lebens. Über Politik und Popkultur, Humanität und Humor, Geleebananen und gesellschaftliche Verantwortung. Und natürlich über Schwanzlurche mit drei Buchstaben.

Die Lösung verraten wir an dieser Stelle selbstverständlich nicht. Dafür müsst ihr schon selbst reinhören: