Vom 6. bis 9. August verwandelt sich Kolbermoor wieder in ein buntes Zentrum der Schmiedekunst.
Ein Funke hat ausgereicht, um eine Idee entstehen zu lassen, die seit mittlerweile drei Jahrzehnten Bestand hat. Wenn in Kolbermoor der Klang von Hammer und Amboss hallt, wenn Funken fliegen und Feuer brennen, dann weiß man: Die Biennale der Schmiede ist zurück in der Stadt. Als die erste Biennale Anfang 1996 ins Leben gerufen wurde, war dies eine mutige Initiative. Künstler:innen, Kunsthandwerker:innen und Schmiede aus ganz Deutschland und darüber hinaus sollten einen Ort finden, an dem sie Wissen, Techniken und Ideen austauschen konnten. Die Stadt Kolbermoor, einst industriell geprägt durch die Spinnerei, bot das ideale Umfeld.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Biennale zu einem internationalen Treffpunkt der Szene entwickelt. Schmiede aus Europa, Asien, Afrika und Amerika folgen regelmäßig der Einladung nach Kolbermoor, um gemeinsam zu arbeiten, auszustellen und sich inspirieren zu lassen.
Ihr 30-jähriges Jubiläum feiert die Biennale nun heuer vom 6. bis 9. August mit einem Programm, das Tradition, Innovation und internationale Freundschaft vereint. Dabei richtet sich der Blick vor allem über die Alpen – denn das Gastland 2026 ist Österreich, dessen Schmiedekultur eine ebenso lange wie beeindruckende Geschichte aufweist. Auf dem Platz vor dem Alten Rathaus dürfen sich Besucher:innen auf ein lebendiges Festival der Formen und Funken freuen. Das laufend aktualisierte Programm gibts im Internet unter www.metall-zentrum.de.

